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Auf dem Weg Richtung Norden

Letzten Samstag habe ich also meine Wwoofing Stelle aufgegeben, und fuhr dann gegen 12 Uhr von Muriwai Beach weiter Richtung Norden hoch. Ich verbrachte eine Nacht auf einem Campingplatz in Pahi, die nächste Nacht dann in Dargaville. Die Aussicht in Pahi war ganz gut, da der Campingplatz direkt am Wasser gelegen war. In Dargaville konnte ich mit meinem Auto bei einem Holiday Park stehen. Die 16 $ die ich dafür zahlte waren aber einfach übertrieben und der Platz war ebenfalls nicht schön, da ich fast alleine auf dem Camping Platz stand.. diese Nacht war absolut ein erster Tiefpunkt. Alleine, und dazu keine Ahnung wie ich die nächsten 10 Tage in dieser Stadt (naja eher „Ort“) verbringen sollte, bevor ich mit meiner neuen Wwoofing Stelle starten konnte. Ich erfragte bei der Besitzerin zwei Nummern bei potenziellen Arbeitgebern. Die eine Nummer war tot, und bei der anderen Nummer sollte ich mich einen Tag später wieder melden..  Ich wollte aber nicht in diesem Ort bleiben!

Nachdem ich am nächsten Morgen mein Bankkonto eröffnet, und somit alle Voraussetzungen geschaffen hatte, um in Neuseeland „richtig“ arbeiten zu können, fuhr ich weiter Richtung Norden. Das ist das Schöne, wenn man sein eigenes Auto hat und an nichts gebunden ist. Ich rief dann einfach bei dem Holiday Park in Ahipara, meinem nächsten Zielort vor dem nördlichsten Punkt Neuseelands an, und fragte dort nach einem wwoofing Platz. Nach einem weiteren Zwischenstopp in Omapere für eine Nacht [danke Marcel für den Hosteltipp ;)] ging es gestern also nach Ahipara.

Damit ich keinen Umweg fahren musste, nahm ich eine Fähre. Zufälliger Weise traf ich dort die zwei Deutschen Mädels wieder, die wir bei dem Barbecue vor zwei Wochen kennengelernt hatten, da sie ebenfalls Ahipara als Ziel hatten. Als ich dann im Holiday Park angekommen war, wartete ich. Und zwar etwas mehr als 6 Stunden. Toll…

Dann konnte ich endlich mit dem Chef sprechen, und er sagte mir, was mich ungefähr an Arbeit erwarten würde. Ich muss hier Montag – Samstag arbeiten, 3 Stunden am Tag, Sonntag und bei Regen ist frei. Eventuell kann ich auch ein bisschen mehr arbeiten, und die „Überstunden“ dann bezahlt bekommen. Mal gucken was sich ergibt. Ich kann ja jederzeit weiter fahren.

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Außerdem ist mir bewusst geworden, dass die Blogpflege (sehr) viel Zeit beansprucht. Aus diesem Grund werde ich ab sofort weniger schreiben und dafür mehr Bilder hochladen. Denn Bilder sagen bekanntlich ja mehr als 1000 Worte 😉