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Wherever there is a way you’ll find it!

Meiner letzter Post ist jetzt knapp drei Wochen her, und seit diesen 3 Wochen befinde ich mich auf dem Campingplatz „Ahipara Holiday Park“. Um das Ganze an dieser Stelle ein wenig abzukürzen habe ich eine Liste erstellt, was ich hier bis her an Arbeiten erledigt habe:

  • generelle Gartenarbeit, d.h. Beete pflegen, Unkraut entfernen, Bäume pflanzen, Rasen sähen und wässern, etc.
  • Zaun bauen und streichen
  • einen Vogel von einem Baum verscheuchen, da er die darunter befindende Kabine regelmäßig schmutzig gemacht hat und dementsprechend hatten wir jeden Tag die gleiche Arbeit, nämlich die Kabine zu säubern 😀
  • auch hier wird natürlich Quad gefahren, um die Arbeit zu erleichtern
  • Pflastersteine zuschneiden und entsprechend Löcher schließen
  • Zement anrühren und Löcher füllen
  • elektrische Geräte, u.a. einen Kühlschrank und WLAN Router installieren
  • ein DVD Regal aus Holz bauen

… und seit ein paar Tagen habe ich jetzt auch für die Abendstunden, d.h. von 17.45 – 21 Uhr die Rezeption übernommen. Konkret bedeutet das:

  • Leute checken ein, ich zeige ihnen wo was ist, gebe ihnen einen WLAN Code und nehme ihnen Geld ab
  • die Buchungen im Computer eintragen und die Bezahlungen verwalten
  • Artikel aus dem Shop verkaufen
  • für alle möglichen Fragen zur Verfügung stehen

.. und ganz nebenbei mein Englisch verbessern 🙂

Am 1.10. habe ich mit dem Franzosen Tristan, der hier ebenfalls als Helfer für 10 Tage war, eine Bustour zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands, unternommen. Fotos davon befinden sich unten. Hoch fuhren wir über den Highway, zurück ging es über den 90 Miles Beach, der in Wirklichkeit gar keine 90 Meilen lang ist. Es war ein sehr schöner Tag mit sehr schönen Erlebnissen. Es ist wirklich beeindruckend, den Pazifik mit seinem dunkelblau und die türkis schimmernde Tansmanische See aufeinander treffen zu sehen. Mit im Bus war die Kanadierin Valerie, und mir ihr sind wir dann zum Sandboarding, das ebenfalls mit im Preis genau wie das Mittagessen inkludiert war. Außerdem haben wir eine Kauri Baum und Gum Produktionsstätte angeschaut, allerdings nur von außen. Alleine die Stämme sind gewaltig groß. Letztendlich haben wir dann knapp 30 Euro bezahlt, und zusammen mit den anderen Aktivitäten ist das echt ein super Preis, da wir über 200 Kilometer zum Cape und zurück gefahren sind

Ein paar Tage später kam dann ein Schottisches Paar an. Alex und Jemima. Beides sehr tolle Personen, und die (Arbeits-)Zeit mit Ihnen war sehr schön. Wenn es geht, dann wollen wir uns auf jeden Fall noch einmal in Neuseeland treffen.

Neben all der Arbeit die hier anfällt verstehe ich mich aber auch super mit dem Besitzer. Er ist sehr zufrieden mit meiner Arbeit und mit seinem Zitat über mich werde ich den heutigen Beitrag abschließen:

Wherever there is a way you’ll find it!