Arbeiten um zu leben oder leben um zu arbeiten!?

Vermutlich kennt jeder das Zitat „Arbeiten um zu leben oder leben um zu arbeiten“. Sollte man sich im Leben nicht auf weniger Sachen fokussieren, um am Ende vielleicht auch mit einem geringerem Einkommen glücklicher zu sein? Ich möchte dieser Frage nicht weiter nachgehen, sondern Dir einen Artikel aus Die Welt nicht vorenthalten, der insbesondere die Themen arbeiten, leben und reisen behandelt und wie diese im Einklang stehen können.

Der Inhalt des Artikels Paar geht mit Mitte 30 in Rente, um zu reisen scheint bereits nur durch den Titel sehr kurios und eigentlich unmöglich zu sein – eigentlich. Es geht um ein Paar das mit 35 bzw. 38 Jahren den Sinn des Lebens nicht im ständigen Arbeiten sah, sondern bis zum Rentenalter die Welt erkunden und reisen wollte. Mit der Grundlage, dass sie bereits in diesem relativ jungen Alter viel Geld angespart hatten, sodass sie ausschließlich von den Zinsen ihres Vermögens leben konnten, ging ihre Reise 2012 los.

Nach eigenen Angaben die sie machen, haben sie monatlich bis zu 70 Prozent von ihrem Einkommen eingespart. Möglich wurde dies, indem sie in kleinen Wohnungen anstatt in großen Häusern wohnten, mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto fuhren (und auch kein Auto besaßen) und statt Geld für Gegenstände und Dienstleistungen auszugeben, neue Fähigkeiten erlernten, um die Kosten noch weiter zu reduzieren.

Die Leserstimmen zu dem Artikel sind alle eher kritisch. Selbst wenn man 70 Prozent von seinem Einkommen einspart, hat die Mehrheit noch lange nicht die Möglichkeit, so ein Abenteuer zu starten, so die übereinstimmende Meinung. Das Entscheidene bei dem Paar ist wahrscheinlich, dass sie trotz ihres hohen Einkommens auf ein Leben mit einem höheren Lebensstandart verzichteten, obwohl sie es sich hätten leisten können, und so ihre Erfüllung im Reisen fanden bzw. sahen.

Genauere Infomationen über die Hintergründe, das Reisen und den Kosten findest Du direkt bei ihnen auf der Website.

 

Meine Gedanken

Genau diese Art von Artikel motivieren und inspieren mich unglaublich stark. Während meines Auslandjahres in Neuseeland konnte ich meine Gedanken schweifen lassen und darüber nachdenken, was ich in meinem Leben erreichen möchte und ein stückweit auch, wie ich es ereichen kann. Für mich ist ein Angestelltenverhältnis bis zum gesetzlichen Rentenalter von wahrscheinlich bald über 70 Jahren überhaupt nicht vorstellbar. Das Gute ist, dass ich das bereits mit Anfang 20 erkannt habe. Und wenn ich mich nicht komplett in dieses Hamsterrad begebe, muss ich anschließend es auch nicht wieder auf schwierigem Weg verlassen. Vielleicht lasse ich Dich an diesen Gedanken in Zukunft noch einmal mehr teilhaben 🙂

 

Was sind deine Gedanken zu dem Thema? Schreibe mir!

About the author: Admin

Leave a Reply

Your email address will not be published.